Im Zentrum meiner Kunst steht das Lebendige, genauer - die Figur des Menschen. Ich versuche in meinen Bildern dem nachzuspüren, was uns als Mensch ausmacht und als Menschen verbindet.
Eine Herangehensweise ist dabei das Porträt. Das Gesicht ist für mich ein Sinnbild des Menschseins: Hier tritt unsere Identität zutage, aber auch die meisten Sinnesorgane kommen im Gesicht zusammen. Ein Hort der Wahrnehmung. Bei der Darstellung des menschlichen Körpers hingegen geht es mir mehr darum, wie dieser in die Umwelt hineinragt, um seine Verbindung mit der Welt, wie er in ihr liegt…
So bilden Figuration, Mensch und Lebendigkeit den Rahmen meiner Kunst.
Mich beschäftigt die Wahrnehmung und das Sehen. Die Uneinigkeit unserer beider Augen, durch die Raumwahrnehmung erst möglich wird, ist die Faszination. Der dynamische Prozess des Sehens, des Erkennens durch den Menschen – dieser soll hier beobachtbar werden – der Betrachter soll sich beim Sehen selbst zusehen.

Figuren, die aus dem Moment heraus entstehen
Für Gabriel Zlatanovic habe seine Schaffensweise eine große Gewichtung für seine Werke. „Habe ich zu Beginn Bilder aus dem Inneren produziert und dadurch direkt mit meiner Imagination gearbeitet, kommen mittlerweile auch äußere Einflüsse hinzu.“
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